innovaGraph-O-Matic Rev2.0

Von Matthias

Auch moderne Grafikkarten produzieren immer mehr Abwärme. Um laute Kühler zu vermeiden hab ich mich dazu entschlossen den innovaGraph-O-Matic Rev.2.0 VGA zu verbauen. Die zweite Generation des Kühlers kommt mit Haltern für Grafikkarte und Chipsatz nach Hause. Weiterhin wurde die Abwärmeabfuhr noch verbessert. Der Kühler basiert im wesentlichen auf dem XX-Flow von Innovatek. Er ist jedoch kleiner und die Wasseranschlüsse liegen günstig für die Verwendung bei Grafikkarten an der Seite. Was wiederum auch ein Nachteil ist. Er ist somit als Chipsatzkühler schlechter verwendbar da man die Schläuche nur schlecht verlegen kann.

Der InnovaGraph ist in verschiedenen Farben zu haben je nach Geschmack und Farbe der Grafikkarte.



Im OVP Zustand war der Halter für Chipsätze verbaut. Ich musste ihn also wechseln. Dieser Wechsel war jedoch etwas fummelig da die beiden Anschlüsse so nah bei einander liegen das ich mit dem 17er Maulschlüssel kaum Spielraum hatte und immer wieder neu ansetzen musste. Ist der richtige Halter montiert geht es an das anbauen des Kühlers. Die Montage ist denkbar einfach. Man entfernt den alten Standartkühler in dem man, bei den meisten Grafikkarten, die Widerhaken auf der Rückseite der Karte zusammen drückt und die Haken dann durch die Löcher schiebt. Nun entfernt man die alte Wärmeleitpaste. Bringt neue Wärmeleitpaste auf, die im Lieferumfang enthalten ist (Ich allerdings habe Artic Silver 3 verwendet) verteilet diese auf der GPU und nur da nicht da neben oder sonst wo. Nun setzt man den Kühler auf die GPU und steckt die beiliegenden Plastikschrauben durch die Löcher des Halters und der Grafikkarte. Auf der Rückseite werden die Schrauben mit Plastikmutter (beiliegend) gekontert. Der Halter sollte jetzt gerade auf der GPU sitzen. Sollte dies nicht der Fall sein ist der Halter Falschrum montiert.



Nun gibt es 2 Möglichkeiten den Kühler in das Kühlungssystem zu integrieren. Die erste Möglichkeit ist, dass das Wasser zunächst durch die CPU und den Kühler fließt, dann evtl. durch den Northbrigekühler und dann zur Grafikkarte. Diese Methode eignet sich im Wesendlich für Leute, die 8mm Schläuche verwenden und 1/4 Zoll Gewindeanschlüsse arbeiten.
Die andere Möglichkeit ist; mit Y-Stücken zu arbeiten und den Kreislauf aufzuspalten. Somit fließt das Wasser dann durch ein Netz von Schläuchen. Der Vorteil ist, dass das Wasser eine geringere Temperatur hat wenn es am Kühler Wärme aufnehmen soll der Nachteil ist jedoch das die Fließgeschwindigkeit niedriger ist. Die zweite Möglichkeit ist sicherlich für Plug´n Cool eher verwendbar. Ich habe mich für Methode 1 Endschieden, da ich 8mm Schläuche verwende und in meinem 601 eigentlich keinen Platz haben um Y-Stücke so zu verwenden das es mir optisch gefällt.

Technische Daten

Die 40mm x 40mm und 7mm Grundplatte besteht aus reinstem Kupfer. Der gesamte Kühler kann eigentlich auf jeder Grafikkarte die ihr Kühler mit Widerhaken befestigt verwendet werden. Es gibt sogar einen Halter für die Matrox Parhelia, dieser muss allerdings extra gekauft werden. Das Gewicht beträgt etwa 155g. Gerade das geringe Gewicht der Wasserkühler macht sie zu einer guten Alternative da moderne Luftkühler immer mehr an Gewicht zu legen und einige Hersteller schon darauf hinweißen die Kühler beim Transport abzumontieren.
Die Anschlüsse sollten sich eigentlich relativ problemlos wechseln lassen. Wer also lieber Winkel verbauen möchte oder Plug´n Cool verwendet kann den Kühler entsprechend umbauen. Gerade wenn der Kühler als Chipsatzkühler verwendet werden soll ist die Verwendung von Winkeln sicherlich empfehlenswert da die Schläuche sonst über dem Mainboard hängen.

Im Lieferumfang sind neben dem Kühler mit 2 8x1mm Anschlüssen, die Halter für Grafikkarten und Chipsatz, ein Tütchen Wärmeleitpaste und die Plastikschrauben samt Muttern enthalten.



Der Kühler ist jetzt seit ein paar Tagen bei mir im System. Das Übertakten der GPU ist durchaus möglich die Wassertemperatur stieg erst nach stundenlangem UT 2003 spielen spürbar an. Es gab jedoch keine Probleme. Man hat halt nur gemerkt das die Luft die aus dem Radi kam handwarm war, das System lief und läuft total stabil. Wer wie die meisten inzwischen ein AMD-System mit Wasser kühlt und dabei einen Singleradi verwendet sollte auf die Temperaturen achten. Da ein AMD deutlich mehr Abwärme produziert als ein Intelsystem wie ich es verwende.

Mein System

Intel Pentium 4 1800 Mhz cooled by ATOTECH MC-1
Dual HTF cooled by Enermax 120 mm
Eheim 1048
Albatron GeForce 4 Ti4800SE cooled by innovaGraph-O-Matic Rev.2.0 VGA



Fazit

Insgesamt war es die richtige Entscheidung bei dem Bau einer Wasserkühlung die Grafikkarte gleich mit zu Kühlen. Der Kühler ließ sich bis auf den Umbau des Halters problemlos wechseln und dank der unterschiedlichen Farben findet jeder einen passenden Kühler zu seiner Karte. Der Preis von etwa 38 € geht völlig in Ordnung man bekommt einen guten Kühler für ATI- und Nvidia-Karten. Für die Topkarten von ATI und Nvidia könnte er etwas zu klein dimensioniert sein doch hierfür bietet Innovatek andere Lösungen an. Leider ist er vom Design her eigentlich nur als Grafikkartenkühler einsetzbar.

Links:

OC-Card.de

Innovatek

 


 

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Über den Autor

Apple Liebhaber, FISI, Waschbären Retter

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