Razer Viper

Von Arne

In diesem Artikel stellen wir den Nachfolger der erfolgreichen Razer Boomslang - die Razer Viper vor.
Während das Vorgängermodell noch mit einer herkömmlichen Kugel, aber einer sehr präzisen Abtastung, daher kam, passt die Razer Viper sich dem Stand der Technik an und kommt mit einem optischem Sensors für die Abtastung des Untergrundes daher.



Der optische Sensor hat laut Hersteller eine Auflösung von 1000dpi (dpi=dots per inch). Im direkten Vergleich zu den 2000dpi der Boomslang wirkt diese Angabe erst einmal ernüchternd, aber schon vom ersten Zentimeter an mit der Viper wird klar, dass die verbauten 1000dpi den hohen Anforderungen gerecht werden.
Für Umsteiger, die wie ich vorher mit einer Boomslang gearbeitet haben, ist die neue äußere Form und die damit verbundene Handhaltung etwas gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich hat sich die Razer Viper eher der durchschnittlichen Mausform angepasst, so dass nur jemand, der sich an die Handhaltung der Boomslang gewöhnt hat, eine Änderung spüren wird. Nach sehr kurzer Zeit kommt man aber mit der Viper zurecht, als ob man nie eine andere Maus gehabt hätte.



Die Razer Viper kommt recht schlicht als 3 Tasten Maus daher. Wobei die mittlere Taste gleichzeitig das Scroll-Wheel ist. Weitere Zusatztasten sucht man vergebens. Was den Gamer vielleicht stören mag, ist für den alltäglichen Betrieb kein Problem, mit den drei vorhandenen Tasten kommt man bestens aus. Einziges Manko ist das Wheel, es bietet recht hohen Widerstand und macht laute Geräusche beim drehen.

Die rote Beleuchtung für den optischen Sensor sorgt dafür dass die Razer Viper im dunkeln rot leuchtet, denn der gesamte obere Teil der Maus besteht aus halb-transparentem Kunstoff. Ebenso leuchtet das Wheel im dunkeln rot, angestrahlt von der selben Lichtquelle wie der Rest der Maus.

Fazit

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit der Maus. Die Umgewöhnung ging schneller als erwartet und die optische Abtastung macht einen robusteren Eindruck als die Kugel des Vorgängers. Besonders bei sehr kleinen präzisen Bewegungen und auf wechselnden Untergründen merkt man die Vorteile.

 


 

Vielleicht auch interessant:


Über den Autor

Wenn Arne keine Artikel für planet-rcs schreibt dann programmiert er Webanwendungen in Python und trainiert mit dem Fahrrad für die Vattenfall-Cyclassics.

Feedback